produttori — Trofarello · Piemonte
Vor den Toren Turins, in jener Ebene mit Blick auf die Alpen, vollzieht Fiorentini Alimentari seit über einem Jahrhundert dieselbe grundlegende Geste: Getreide, Hülsenfrüchte und Gemüse in etwas zu verwandeln, das nährt, ohne auf Geschmack zu verzichten. Eine Geschichte, die in einer Turiner Werkstatt ihren Anfang nahm und seither nie aufgehört hat zu wachsen.
Die Werkbank ist der Ausgangspunkt von allem: ausgewählte Getreidesorten, Hülsenfrüchte und Gemüse, die als Rohstoffe in den Betrieb gelangen und verwandelt wieder herauskommen. Es war das Jahr 1918, als die Familie Fiorentini in Turin eine Werkstatt für Spezialitäten und ethnische Lebensmittel eröffnete. Jene Neugier für Zutaten jenseits des Gewohnten, damals selten, legte den Grundstein für eine strenge und wiedererkennbare Produktionsmethode.
Die Geste, die den Teig verwandelt, ist auch eine Pioniergeste. Fiorentini war 2002 das erste Unternehmen in Europa, das Maiswaffeln im industriellen Maßstab herstellte, und brachte damit Produkte in den Großhandel, die bis dahin der makrobiotischen Nische vorbehalten waren. Gesundheit und Geschmack zu verbinden war kein Kompromiss, den man eingehen musste, sondern eine Forschungsrichtung, die Generation für Generation aufgebaut wurde.
Im Regal lassen sich Jahrzehnte der Forschung ablesen: von der Maiswaffel bis zu den Triangolini Si&No, die die Kategorie der gesundheitsbewussten Snacks neu definiert haben. Als Familienunternehmen in vierter Generation ist Fiorentini heute der führende italienische Hersteller von Brotersatzprodukten auf Getreidebasis, vertreten in 55 Ländern mit 197 Mitarbeitenden und einer eigenen Exportabteilung.
Von der Turiner Werkstatt des Jahres 1918 bis zu fünfundfünfzig Märkten weltweit: die Seite erzählt, wie Fiorentini Alimentari eine ganz italienische Exzellenz aufgebaut hat.